In der beschaulischen Lesestube des Stanglwirtes fand am Nachmittag der zweite und letzte Teil der Medientage im Vorfeld zum DUELL AM RHEIN statt. Auf dem Podium saßen Bernd Bönte, Manager der Gebrüder Klitschko, Wladimir Klitschko sowie sein Trainer Emanuel Steward und beantworteten jede der Fragen sachlich und ausführlich.
Hier einige Auszüge der Antworten und Einschätzungen von Wladimir Klitschko:
Stanglwirt:
'Es ist für mich, wie nach Hause zu kommen. Die Menschen hier sind freundlich, ich habe hier optimale Trainingsbedingungen. Ich fühle mich einfach wohl und kann mich gut auf den Kampf gegen Chambers vorbereiten.'
Das Trainingslager:
'Natürlich gibt es so etwas wie einen Lagerkoller. Nach zwei Wochen im Trainingslager fällt mir jedesmal die Decke auf den Kopf. Aber ich habe ein Rezept dagegen: Ich versuche, einfach nicht daran zu denken und mache einfach mit dem Training weiter. Und irgendwann ist es dann raus aus meinem Kopf.'
Der Gegner:
'Eddy Chambers ist ein sehr flexibler Boxer. Er hat immer viele Pläne in seinem Kopf, wie er mit seinem Gegner umgehen kann, kann so seine Taktik schnell ändern. Ich erwarte einen starken Chambers. Ich hoffe, dass er sich ebenso akribisch auf den Kampf in der ESPRIT arena vorbereitet wie ich das tue. Nur dann wird es ein guter Kampf. Ich denke aber, dass seine Vorbereitung gewissenhaft ist.'
Die Taktik:
'Ich werde jede Sekunde versuchen, die Schwächen meines Gegners auszunutzen. Welche das genau sind, das verrate ich nicht. Denn das ist meine Stärke. Ich versuche, von Anfang an meine Chance zu nutzen, muss aber natürlich genauso aufpassen, dass ich keine Schwäche zeige.'
Die ESPRIT arena:
'Mittlerweile war ich schon zweimal in der ESPRIT arena. Ich muss sagen, dass das ein tolles Stadion ist. Es wird schon ein großes Gefühl sein, am 20. März den Ring zu besteigen. Ich bin zwar auf meinen Kampf und auf meinen Gegner fokussiert, aber die Energie von so vielen Menschen, die werde ich spüren. Darauf freue ich mich besonders.'