Schumi und Vettel verteidigen Titel im Nations Cup

Michael Schumacher und Sebastian Vettel haben beim 2. Race Of Champions in der Düsseldorfer ESPRIT arena ihren Titel im Nations Cup verteidigen können. Im Finale besiegte Team Germany das Team Nordic mit Tom Kristensen und Juho Hänninen. Hier die Stimmen der Champions:

Michael Schumacher:
„Für mich ist es einer der wenigen Siege in diesem Jahr. Ein paar Kartrennen habe ich zwar gewonnen, aber insgesamt ist der Gewinn des Nations Cup hier beim ROC einer der wenigen Triumphe. Es ist immer eine große Freude hier zu sein. Sebastian und ich haben in der Vergangenheit immer mit ein bisschen Style gewonnen, wir haben immer gekämpft und besondere Siege eingefahren. So war es auch heute, Sebastian hat mir heute sehr viel helfen müssen.“

„Es geht beim ROC nicht darum, welche Fahrer – ob Formel 1 oder Rallye – die besseren sind. Rallyefahrer machen etwas sehr Besonderes und ich habe einen riesigen Respekt vor ihnen. Aber darum geht es beim ROC nicht, es ist einfach eine tolle Kombination der verschiedenen Disziplinen. Hier dabei zu sein ist einfach wunderbar. Vor allem, sich mit den anderen Fahrern zu unterhalten, rumzuspaßen, einfach die soziale Komponente des ROC. Wir machen während der ganzen Saison professionell unseren Job und da gibt es leider nicht viel Zeit für soziale Kontakte. Daher ist das ROC mit seiner entspannten Atmosphäre auch unter den Fahrern besonders hierfür einfach klasse. Danke Fredrik Johnsson für dieses Event.“

Sebastian Vettel:
„Es gibt kein spezielles Geheimnis des Erfolges, beim ROC müssen sehr viele Dinge zusammenpassen, um zu gewinnen. Hier passieren schnell leichte Fehler, das ROC ist eine Herausforderung und mit den vielen unterschiedlichen Autos ein schwieriges Event. In Deutschland zu fahren und zu gewinnen ist immer etwas sehr Spezielles. Nach meinem nicht so tollen Abschneiden auf dem Nürburgring freue ich mich natürlich, hier in Deutschland ein positives Erlebnis zu haben. Wir hatten eine  schwere Gruppe und vor dem Halbfinale hat Michael zu mir gesagt, dass wir nun wieder die Engländer schlagen müssen. Wie im Fußball, meinte Michael.

Die Fans waren absolut fantastisch und haben uns einen zusätzlichen Schub gegeben. Es ist einfach toll, wenn man ohne zu wissen, ob man vorne liegt, aus der letzten Kurve auf die Zielgerade einbiegt und die Fans dich anfeuern. Spätestens dann weiß man, dass man das Auto nur noch einigermaßen gerade halten und ins Ziel retten muss.

Das ROC ist ein wunderbares Event mit einer sehr relaxten Atmosphäre, ich fand die Stimmung es noch besser als im letzten Jahr. Heute abend werden wir sicherlich feiern gehen. Michael ist mein Lehrer und ich habe natürlich auch das Feiern von ihm gelernt. Mit Michael kommt man eigentlich immer früh nach Hause, so gegen 8 Uhr oder 9 Uhr morgens. Ich bin ja noch jung, da wird es auf der Party bestimmt viel Saft und viele verschieden Sorten Chips geben.

Das Wunderbare am ROC ist es, so viele verschiedene Fahrer aus verschiedenen Disziplinen zu treffen, sie besser kennenzulernen und mit ihnen zu reden. Ich habe vor allem vor den Rallyefahrern großen Respekt. Bei dem, was sie tun, würde ich mir garantiert in die Hose machen. Die Formel 1 ist zum Glück sehr viel sicherer geworden, aber bei den Jungs hätte ich im Cockpit eine Heidenangst.

Sicher wollen wir das im nächsten Jahr noch einmal versuchen. Wichtig ist es aber, vor allem eine gute Zeit mit den anderen Fahrern zu verbringen und Spaß zu haben.'

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