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02. November 2016Sport

Fortuna - SG Dynamo Dresden 0:3

Fortunas Cheftrainer Friedhelm Funkel musste seine Startformation erneut auf zwei Positionen verändern. Die gesperrten Axel Bellighausen (5. Gelbe Karte) und Kaan Ayhan (Gelb-Rote Karte) standen ihm nicht zur Verfügung – dafür rückten Özkan Yildirim und Taylan Duman in die erste Elf. Für Duman war es nicht nur das Startelf-Debüt, sondern auch seine Pflichtspiel-Premiere als Profi.

Nicht einmal 30 Sekunden waren gespielt, da mussten die Rot-Weißen einen Nackenschlag hinnehmen. Auf der rechten Seite brachte Rückkehrer Andreas „Lumpi“ Lambertz den Ball in die Mitte auf Niklas Hauptmann und dieser ließ Keeper Michael Rensing mit einem trockenen Schuss ins lange Eck keine Chance. Die Dresdner hinterließen nicht nur durch die frühe Führung einen sehr guten Eindruck. Auch der Schuss von Akaki Gogia nach einer Eckenvariante zwang Rensing zu einer tollen Parade (12.). Fünf Minuten später hatten auch die Rot-Weißen ihren ersten Abschluss, aber der Versuch von Ihlas Bebou von der Strafrumgrenze war kein Problem für Marvin Schwäbe im Dynamo-Gehäuse (17.). Stattdessen klingelte es erneut auf der anderen Seite: Gogia marschierte durchs Mittelfeld, wurde nicht angegriffen und erzielte aus 30 Metern mit Hilfe des Innenpfostens das 2:0 (25.). Und die Fortunen mussten weiter höllisch aufpassen: Weniger Augenblicke nach dem zweiten Gegentreffer knallte Erich Berko, der auf halbrechts freigespielt wurde, das Leder ans Lattenkreuz (27.).

Nach einer guten halben Stunde bekamen die Hausherren ihre nächste Möglichkeit – wieder per Fernschuss, diesmal versuchte es Rouwen Hennings von der Sechszehnmeterraumkante aus, aber erneut landete der Ball in den Armen von Schwäbe (31.). Die Düsseldorfer kamen im Verlaufe der ersten Hälfte immer besser ins Spiel, doch nach einer Ecke wurde Jerome Kiesewetter am zweiten Pfosten noch entscheidend gestört, sodass er nicht zum Anschlusstor kam (37.). Ein Treffer nach einer Standardsituation sollte auch in der nächsten Szene nicht gelingen: Ein Kopfball von Kevin Akpoguma ging einen Meter am Tor vorbei (41.). So blieb es beim 0:2 und auf die Fortuna wartete im zweiten Durchgang eine Herkules-Aufgabe.

Zur Halbzeit musste Funkel zum ersten Mal wechseln, Lukas Schmitz blieb mit Oberschenkelproblemen in der Kabine – für ihn kam Anderson Lucoqui. Die Rot-Weißen kamen wütend aus der Kabine, bauten in den ersten fünf Minuten mächtig Druck auf. Und waren anfällig für Konter. Der erste nach dem Wechsel führte zum nächsten Nackenschlag: Einen blitzsauberen Angriff schloss Gogia zum 0:3 ab (50.). Von diesem Schock erholten sich die Fortunen in der Folgezeit nicht. Das lag zum einen an der durchweg fantastischen Defensivarbeit der Gäste, zum anderen an den fehlenden Ideen in der Vorwärtsbewegung.

Gut zehn Minuten vor dem Ende versuchten es die Gastgeber nochmal. Erst köpfte Hennings über den Querbalken (77.), dann prüfte Beboou SGD-Schlussmann Schwäber mit einem Gewaltschuss (78.). Auch ein Schlenzer von Julian Schauerte striff hauchzart über den linken Winkel des Dresdner Tores (83.). Nach einer Hereingabe von Bebou probierte es Hennings mit der Hacke, aber - sinnbildlich für das gesamte Spiel - traf der Angreifer den Ball nicht voll (86.). Doch auch diese Schlussoffensive blieb erfolglos.

Die Fortuna ging somit erstmals in dieser Saison in der heimischen ESPRIT arena leer aus. Nun hat die Mannschaft von Cheftrainer Friedhelm Funkel mehr als zwei Wochen Zeit, um kräftig durchzuatmen. Denn vor dem Spiel beim FC St. Pauli (Sonntag, 20. November, 13:30 Uhr) steht eine Länderspielpause auf dem Programm.

Quelle: www.f95.de

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